Outreach News

Am 28.09.2018 heißt es wieder „Wissen ist Nacht!“ bei der dritten Nacht der Wissenschaft in der Landeshauptstadt Kiel. Über 40 Institutionen aus Wissenschaft und Wirtschaft präsentieren an diesem Tag und bis spät in die Nacht an 17 Standorten ihre Forschungsergebnisse. Im SFB tüftelt ein Team aus Outreach-Projekt und IRTG-Mitgliedern schon seit einigen Monaten an einer Ausstellung, die die SFB-Sensortechnik „begehbar“ macht. Neugierig geworden? Die gesamte Ausstellung wird an der Technischen Fakultät in der Mensa zu sehen sein. 

Weitere Infos zur Veranstaltung: 

https://www.facebook.com/events/1531382983657913/

Die Begeisterung junger Frauen für Physik und Naturwissenschaft fördern, ist das Ziel der Physik-Projekt-Tage an der Uni Kiel. Vom 22. bis 25. August waren 50 Oberstufenschülerinnen aus ganz Schleswig-Holstein eingeladen, gemeinsam zu experimentieren und sich über Physik auszutauschen. In diesem Jahr bot zum ersten Mal auch der SFB 1261 ein Projekt zu Magnetfeldsensoren an. Die Veranstaltung, die bereits zum vierten Mal stattfand, wurde als Beispiel für gelungene Gleichstellungsarbeit in den Instrumentenkasten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen. 

Eigene Sensoren bauen, die auf Magnetfelder reagieren? Im Physikunterricht hatte das bisher keine der acht Teilnehmerinnen am Projekt „Magnetfeldsensoren für die Medizin“ gemacht. Das eigenständige Arbeiten bei den Physik-Projekt-Tagen (PPT) gefiel Lara (15) aus Neumünster aber besonders gut: „Wir können uns hier ganz frei ausprobieren.“ „Außerdem bekommt man eine Vorstellung, wie es an einer Uni abläuft“, ergänzte die 15-jährige Meret aus Timmendorfer Strand. In einer Universität ist sie zum ersten Mal zu Besuch, kann sich aber gut vorstellen, ein naturwissenschaftliches Fach zu studieren. 

Die Sensoren der Schülerinnen sind zwar einfacher aufgebaut und größer als ihre Vorbilder aus dem SFB, doch auch ihren Hintergrund bildet die hochaktuelle Forschung aus dem interdisziplinären Forschungsverbund. Mit den hier gewonnenen Erkenntnissen sollen Magnetfelder des Körpers in Zukunft noch leichter gemessen werden können. Dr. Daniel Laumann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), hat die wissenschaftlichen Inhalte zusammen mit Dr. Carolin Enzingmüller vom SFB-Teilprojekt „Scientific Outreach“ didaktisch für die PPT-Tage aufbereitet. „Die Versuche, die wir hier entwickelt haben, sollen in Zukunft auch Lehrkräfte für ihren Schulunterricht nutzen können“, so der Physikdidaktiker.  

Rund 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende der Physik beteiligten sich insgesamt an den PPT. „Wir wollen Einblicke in das Studium und die Forschung der Physik geben“, so Organisator Dr. Franko Greiner. „Uns ist es wichtig, dass die Schülerinnen hier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler persönlich kennenlernen und sich von ihrer Begeisterung anstecken lassen.“ 

Die nächsten Physik-Projekt-Tage finden voraussichtlich 2020 in der ersten Woche nach den Sommerferien statt. 

www.ppt2018.de

Pressemitteilung der Uni Kiel: www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/begeistert-von-physik

 

 

Wie stärkt man Zusammenarbeit in einem interdisziplinären Team? Indem man sich von Zeit zu Zeit aus dem Forschungsalltag zurückzieht und sich in Ruhe gemeinsam austauscht- wie auf der jährlichen interdisziplinären Summer School des SFB. Für die Doktorierenden und Masterstudierenden ging es vom 24. bis 25.7. nach Eckernförde, um über Forschung und Teamarbeit zu sprechen. Für fachliche Diskussionen sorgten Vorträge zu den Themen Magnetismus, Modellierung von Sensoreigenschaften und der medizinischen Diagnostik. Im Teambuilding-Teil stand, unabhängig von Fach und Forschung, das Miteinander im Vordergrund. Und in einem Workshop forderte das Outreach-Projekt das IRTG-Team dazu heraus, kreativ über Wissenschaftskommunikation nachzudenken und eigene Outreach-Produkte für den SFB zu entwerfen. Allen Beteiligten einen großen Dank für die gelungene Veranstaltung!

 

 

Wofür brauchen wir Magnetfeldsensoren und wie werden sie eigentlich hergestellt? Drei Tage lang gaben SFB-Mitglieder Einblicke in ihre Forschung und die Arbeit im Kieler Nanolabor an der Technischen Fakultät. Zwei Virtual-Reality (VR)-Brillen machten den Reinraum und sein Equipment virtuell erlebbar. Normalerweise können ihn nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in besonderen Schutzanzügen betreten. Wer eine der Brillen aufsetzte, konnte das 360-Grad-Video eines virtuellen Rundgangs durch das Labor sehen und sich dort gewissermaßen frei umschauen. 

Die Brillen sorgten für viel Aufmerksamkeit und wurden von Jung und Alt mit Begeisterung ausprobiert. Die beiden Freundinnen Hannah und Camille aus Kiel haben richtig gut aufgepasst, was im Video passierte: „Die Wissenschaftler haben ganz viele Platten in einen Schrank geschoben und einer hat am Computer gearbeitet“, erklärt die 12-jährige Hannah, was sie gesehen hat. „Und die hatten alle Masken auf, weil sonst Staub auf die Sensoren kommt und das würde alles verändern“, ergänzt Freundin Camille, 11 Jahre.

„Das war toll, in so einem Raum zu sein und die Sachen dort direkt zu sehen“, sagte der 11-jährige Jannes aus Jevenstedt. Auch Mutter Katrin zeigte sich beeindruckt von den Brillen: „Gerade für Kinder sind die bestimmt hilfreich, um Inhalte zu vermitteln.“ „Der Eindruck ist natürlich viel plastischer, als wenn man sich das in einem Buch anschauen würde – solche Techniken sollten viel mehr eingesetzt werden“, lautete Florians Fazit, der zurzeit an der CAU in Physikalischer Chemie promoviert. 

Begleitend zu den VR-Brillen erklärte Carolin Enzingmüller vom Projekt SOP mit ihrem Team von Promovierenden aus verschiedenen Arbeitsgruppen, wie im Reinraum Magnetfeldsensoren hergestellt werden. Anhand eines Demonstrators zeigten sie, wie die fertigen Sensoren aussehen könnten und wie sie reagieren, wenn ein handelsüblicher Magnet – zum Beispiel von einer Magnettafel – in ihre Nähe kommt. Verschiedene Ausstellungsplakate visualisierten mögliche medizinische Anwendungen wie die Messung von Herzaktivitäten oder die verbesserte Stimulierung des Gehirns bei Parkinson-Erkrankten. 

„Das Publikum war ganz bunt gemischt, von jung bis alt“, so Enzingmüllers Bilanz nach drei Tagen Kieler Woche. „Vor allem die VR-Brillen haben die Leute angezogen. Viele fanden es spannend, sich virtuell in einen Raum umzuschauen, in dem man sonst als Laie nicht hereinkommt. Aber auch zu den Aspekten der medizinischen Anwendung gab es viele Nachfragen.“ Auf der Nacht der Wissenschaft am 28. September soll eine erweiterte Form der Ausstellung an der technischen Fakultät gezeigt werden.

 

Auch in diesem Jahr präsentiert sich die Uni Kiel auf der Kieler Woche mit einem eigenen Vortrags- und Ausstellungszelt. Vom 16.-18. Juni wird der SFB dort zeigen, wie sie extrem empfindliche magnetische Sensoren erforschen, zum Beispiel für die Messung von Herzströmen. Zu sehen ist eine interaktive Touchstele sowie eine Virtual-Reality-Brille, mit der Besucherinnen und Besucher den Reinraum an der Technischen Fakultät virtuell betreten können. Hier werden die empfindlichen Sensoren unter besonderen Bedingungen in fast staubfreier Umgebung hergestellt.

Das Zelt der Uni Kiel lädt Groß und Klein während der gesamten Kieler Woche (16.-24.6.) zu leicht verständlichen, wissenschaftlichen Vorträgen, Sprachkursen und viele Mitmachangeboten aus allen Fachgebieten der Uni ein.

Weitere Infos und Standort an der Kiellinie: 

www.uni-kiel.de/live/index.php?page=standort

Unter nahezu staubfreien Bedingungen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des SFB im Reinraum der Technischen Fakultät an Sensoren. Betreten können sie ihn nur in speziellen Schutzanzügen. Ein neues 360-Grad-Video des SFB gibt nicht nur einen Einblick in ihre tägliche Arbeit, sondern zeigt auch den Reinraum in Rundumperspektive. Erleben lässt sich das nicht nur online und auf der Touchstele des SFB. Mit speziellen Virtual-Reality-Brillen kann nun jeder den Reinraum gewissermaßen virtuell betreten. Fast einen Tag lang drehte dort ein Kamerateam und ließ sich von Mitgliedern des SFB zeigen, welche Schritte nötig sind, um Sensoren herzustellen. Zum ersten Einsatz kamen die 360-Grad-Videoaufnahmen im April diesen Jahres auf dem Stand der Universität Kiel auf der Hannover Messe.  

 360-Grad-Video

 

 

Wie Sensoren hergestellt werden, die Gehirnaktivität messen, konnten Mädchen beim diesjährigen Girls‘ Day am 26. April an der Technischen Fakultät erfahren. Das Angebot stieß auf großes Interesse und war bereits frühzeitig ausgebucht: 9 Mädchen aus der 7. und 8. Klasse nahmen daran teil. SFB-Mitglied Rahel Rahlves zeigte den Teilnehmerinnen unter anderem, wie im Reinraum aus Siliziumscheiben Sensoren hergestellt werden und warum der SFB daran forscht. Anschließend durften die Nachwuchswissenschaftlerinnen sich selbst an die Arbeit machen: Per Photolithographie strukturierten sie die Oberfläche der Scheiben, um ihnen so ihre charakteristischen Eigenschaften zu verleihen. Nach dem Beschichten in der Sputteranlage sägten sie schließlich selbst einzelne Chips aus – natürlich komplett im speziellen Reinraum-Schutzanzug wie die „echten“ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. „Die Mädels waren sehr interessiert und haben jede Menge Fragen gestellt“, so das Fazit von Rahel Rahlves. Am Ende gab es für alle ein Teilnahmezertifikat und den selbst hergestellten Chip als Kettenanhänger zum Mitnehmen.

Mit seiner digitalen Ausstellung präsentierte sich der SFB 1261 vom 13.-15. März bei den Studieninformationstagen der Uni Kiel. „Die Entwicklung von Magnetfeldsensoren ist ein tolles Beispiel dafür, was man mit einem Abschluss in Materialwissenschaft oder Elektrotechnik alles machen kann“, sagt Lars Thormählen, Promotionsstudent bei Professor Eckhard Quandt im Projekt A1 „Magnetostrictive Multilayers for Magnetoelectric Sensors“. Zusammen mit der Fachschaft Ingenieurswissenschaften betreute er den Stand des SFBs im Foyer des Audimax und stellte Interessierten das Forschungsvorhaben und passende Studienmöglichkeiten vor. „Die Stele ist ein tolles Hilfsmittel, um direkte Einblicke in die Arbeit unseres SFBs zu geben.“ Anhand der Bilder und Texte auf dem interaktiven Touchbildschirm, entwickelt vom Outreach-Projekt, konnten Schülerinnen und Schüler sich aber auch selbstständig über den SFB, die Erforschung von Sensoren und ihre Entwicklung im Kieler Reinraum informieren. Über 15.000 Besucherinnen und Besucher nutzen die diesjährigen Studieninformationstage, um sich einen Überblick über das gesamte Studienangebot der Uni Kiel zu verschaffen. 

Contact

sfb1261@tf.uni-kiel.de

Chairman:

Prof. Dr. Eckhard Quandt

Kiel University
Institute for Materials Science

 

Interner Server

 

CAU

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)

Christ.-Albrechts-Platz 4
D-24118 Kiel

UKSH

University Hospital Schleswig-Holstein, Campus Kiel (UKSH)

Arnold-Heller-Straße 3
D-24105 Kiel

ISIT

Fraunhofer Institute for Silicon Technology, Itzehoe (ISIT)

Fraunhoferstrasse 1
D-25524 Itzehoe  

IPN

IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel

Olshausenstraße 62 
D-24118 Kiel

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