Outreach News

Im Zum vierten Mal hatte die Kiel Region am 27. September zur Nacht der Wissenschaft eingeladen und rund 13.000 Besucherinnen und Besucher kamen nach Rendsburg, Eckernförde, Plön, Preetz und Kiel. Dort boten über 40 Forschungseinrichtungen Mitmach-Experimente und Vorträge an, darunter auch viele KiNSIS-Mitglieder. Die Veranstaltung ist Teil der "European Researcher Night", die zeitgleich in mehr als 25 Ländern stattfand und von der EU-Kommission unterstützt wird. "Ich finde es hochspannend, was gerade in der Wissenschaft in der "Pipeline" ist", erklärte die 75-jährige Ingrid, die zum ersten Mal die Nacht der Wissenschaft besuchte und aus Kronshagen nach Kiel gekommen war. Am Stand des SFB 1261 machte sie mit einer VR-Brille einen 360-Grad-Rundgang durch das Nanolabor der CAU, in dem neuartige Magnetfeldsensoren für die medizinische Diagnostik entwickelt werden. "Das ist ja eine tolle Möglichkeit, um auch Jugendliche und Kinder für das Thema zu interessieren", so ihr Fazit zu dem virtuellen Format.

 

Unter dem Fokus der Berufsorientierung stand kürzlich ein besonderer Klassenausflug an die Technische Fakultät Kiel. Das zweite Jahr in Folge lud der Professor für digitale Signalverarbeitung und Systemtheorie (DSS) Gerhard Schmidt eine Schulklasse der Oberstufe ein. Ziel war es, Einblicke in die Forschungsfelder der Doktorandinnen und Doktoranden der Arbeitsgruppe zu geben und sich in diesem Kontext mit der eigenen Berufswahl auseinanderzusetzen. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Besuch der DSS-Arbeitsgruppe an der Isarnwohld-Schule Gettorf. Dort spannten ein Vortrag und anschließende Erlebnisberichte zur persönlichen Berufsfindung den Rahmen für einen Gegenbesuch am folgenden Tag. An der Technischen Fakultät lernten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen ausgewählte Forschungsbereiche der Arbeitsgruppe kennen, darunter auch die Magnetokardiographie als Teil des SFB-Forschungsprogramms. Die Veranstaltung stieß auf äußerst positive Resonanz seitens der Klasse und der Lehrkräfte. Mit an Bord war auch das Outreach-Team des SFB. Gemeinsam wird nun überlegt, wie man das Format weiterentwickeln kann.

Der Projekttag „Am Herzschlag der Forschung“, der die Forschung des SFBs für Schulklassen erfahrbar macht, wurde erstmals von einer 11. Klasse aus der Lernwerft Kiel in der Kieler Forschungswerkstatt erprobt. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufenklasse verfolgten in einer angeleiteten Stationsarbeit den Weg eines Sensors im SFB ausgehend von dem Anwendungskontext der Herzsensorik über die Eigenschaften der Sensormaterialien hin zum Bau eines eigenen Sensors. Die selbstgebauten Sensoren wurden am Ende des Tages getestet und für gut befunden. Das Fazit der Klasse lautete, die Thematik des SFBs sei interessant und motivierend. 

 

Bereits zum vierten Mal fand vom 17.-19.06. das European Symposium on Intelligent Materials in Kiel statt, organisiert vom SFB 1261, dem Graduiertenkolleg 2154 „Materials for Brain", der Forschungsgruppe FOR 2093 „Memristive Bauelemente für neuronale Systeme” und der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM). Auf der internationalen Konferenz diskutierten rund 120 Expertinnen und Experten über aktuelle Anwendungsmöglichkeiten und Zukunftstrends der Entwicklung von intelligenten Materialien, die sich selbstständig an ihre Umgebung anpassen und auf äußere Reize wie Licht, Temperatur, elektrische oder magnetische Felder oder chemische Veränderungen reagieren. Mitglieder des SFB präsentierten ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu speziellen Sensoren zur Messung der Herz- und Gehirnaktivität. Neben Vorträgen und Posterpräsentationen bot die Touchstele des SFB allen Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmern Gelegenheit, sich über die Arbeit der Mitglieder zu informieren. 

Pressemitteilung der CAU vom 17.6.2019 

https://www.uni-kiel.de/de/universitaet/detailansicht/news/192-intelligentmaterials/

 

In Zusammenarbeit mit der Kieler Forschungswerkstatt (KiFo) und mit Unterstützung von Klaus Boguschewski aus der Physikdidaktik entwickelt die Masterstudentin Cara Broß ein neues Angebot für Schulklassen. In dem Projekttag „Am Herzschlag der Forschung“ bekommen Schulklassen einen Einblick in die Forschung zur biomagnetischen Sensorik. Vor kurzem waren Doktorandinnen und Doktoranden des SFBs in der Kieler Forschungswerkstatt zu Gast, um die bisher entwickelten Experimente auszuprobieren und Rückmeldung dazu zu geben, wie ihre Forschung präsentiert wird. Wir bedanken uns für das konstruktive Feedback!

 

Das schleswig-holsteinische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus und die Norddeutsche Initiative Nanotechnologie (NINa e.V.) hatten am 10. April zu einem parlamentarischen Abend der Nanotechnologie nach Berlin eingeladen. Im Rahmen einer Ausstellung von Forschungs- und Unternehmensbeispielen aus Schleswig-Holstein präsentierte der SFB 1261 Herstellung und Anwendungspotentiale seiner Sensorforschung den Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. 

„Wir haben in Schleswig-Holstein großartige Forschungsergebnisse in den Nanowissenschaften erzielt, die das Potential haben, in Ausgründungen oder Kooperationen mit Firmen zu münden. Deshalb haben wir den Aufbau des Netzwerkes Nanotechnologie im vergangenen Jahr mit einer halben Million Euro unterstützt“, begrüßte Dr. Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, in der Berliner Landesvertretung. „Gerade als interdisziplinäre Querschnittstechnologie ist Vernetzung im Bereich Nanotechnologie besonders wichtig“, betonte Professor Franz Faupel, Vorsitzender des NINa e.V. in seinem Grußwort. Die Initiative will Akteure zur Nanotechnologie aus Wissenschaft und Wirtschaft in Schleswig-Holstein und im nordischen Raum vernetzen. 

Anhand von Vorträgen und einer Ausstellung mit Demonstratoren stellten an dem Abend Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft anwendungsorientierte Nanotechnologie aus Schleswig-Holstein vor, von innovativer Batterieforschung über maritime Anwendungen bis zur Medizintechnik. Mit seiner digitalen Touchstele und Virtual-Reality-Brillen zeigte der SFB den Prozess der Sensorentwicklung im Kieler Nanolabor anhand eines virtuellen 360 Grad-Rundgangs.

Im Schülerforschungszentrum Kieler Forschungswerkstatt können Kinder und Jugendliche ab der 3. Klasse selbständig forschen und eigene Projekte bearbeiten. Am 13. März war der SFB 1261 zu Gast, um der Schülergruppe einen Einblick in aktuelle Forschung an der CAU zu geben. Nach einer Einführung in die vielfältige Welt der Kristalle experimentierten die Schülerinnen und Schüler mit Piezokristallen. Geraten diese Kristalle unter Druck, entsteht eine elektrische Spannung. Diesen sogenannten piezoelektrischen Effekt nutzt der SFB in seinen Magnetfeldsensoren.

 

Contact

sfb1261@tf.uni-kiel.de

Chairman:

Prof. Dr. Eckhard Quandt

Kiel University
Institute for Materials Science

 

Internal server

 

CAU

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)

Christ.-Albrechts-Platz 4
D-24118 Kiel

UKSH

University Hospital Schleswig-Holstein, Campus Kiel (UKSH)

Arnold-Heller-Straße 3
D-24105 Kiel

ISIT

Fraunhofer Institute for Silicon Technology, Itzehoe (ISIT)

Fraunhoferstrasse 1
D-25524 Itzehoe  

IPN

IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel

Olshausenstraße 62 
D-24118 Kiel

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